Vier Pfade
des AS-Instituts

Wählen Sie Ihren Einstieg

Das AS-Institut arbeitet an der Verbindung von Analyse, Ethik und gesellschaftlicher Verantwortung. Unsere Arbeit entfaltet sich in vier miteinander verbundenen Pfaden – wählen Sie den Zugang, der Ihr Interesse anspricht.

Über das Institut
Unabhängig & gemeinwohlorientiert

Wir forschen und arbeiten unabhängig und gemeinwohlorientiert.

Wissenschaftlich fundiert

Methodisch rigoros, transparent und nachvollziehbar.

Gesellschaftlich wirksam

Für eine offene, gerechte und lebensfreundliche Gesellschaft.

Gemeinsam stärker

Vernetzen, unterstützen, Veränderung ermöglichen.

Der Kerngedanke

Antifaschistischer Schutz

Das AS-Institut (Akronym wahlweise für Antifaschistisches Schutz - Institut) steht nicht primär für Straßenmobilisierung oder einem politischen Lager, sondern für Antifaschismus im analytischen Sinne. Gemeint ist die systematische Untersuchung autoritärer, entmenschlichender, hierarchischer und machtzentrierter Logiken – unabhängig davon, ob sie in rechten, staatlichen, liberalen, linken, religiösen, familiären oder szeneninternen Zusammenhängen auftreten.

Die analytische Systemkritik ist dabei keine Abschwächung dieses Kerns, sondern sein methodischer Zugang. Sie soll gerade auch jenen Menschen einen nachvollziehbaren Einstieg eröffnen, die durch mediale Verzerrung, politische Projektion oder begriffliche Abwehr beim Wort „Antifaschismus“ sofort Klischees, Feindbilder oder Terrorassoziationen aktivieren. Nicht der Kern wird neutralisiert, sondern die Wahrnehmungsverzerrung um ihn herum wird analytisch aufgebrochen. (Hier wird das AS-Institut zum Analytischen Systemkritik - Institut.)

Warum es diesen zweiten Zugang gibt

Methodischer Zugang

Diese Seite ergänzt die organisch gewachsene Hauptseite des AS-Instituts um einen methodischen Einstieg. Sie richtet sich besonders an Leser:innen, die beim Begriff „Antifaschismus“ zunächst mit medialen Fehlbildern, politischer Projektion oder begrifflicher Abwehr reagieren. Der Inhalt wird hier nicht abgeschwächt, sondern über Analyse, Rekonstruktion und begriffliche Präzision erschlossen. Die Hauptseite bleibt der historische und publizistische Primärkörper; dieser Zugang dient der Lesbarkeit.
→ Zur Ausführliche Begründung dieses zweiten Zugangs

Pfadöffnung

Analytische Systemkritik

Dieser Pfad bündelt Texte, Modelle und Studien, die soziale, kommunikative und institutionelle Dynamiken nicht nur beschreiben, sondern in ihren Strukturbedingungen, Machtlagen und historischen Folgewirkungen rekonstruieren. Im Zentrum stehen methodische Präzision, systemische Tiefenschärfe und die Frage, wie komplexe Wirklichkeit verstehbar gemacht werden kann, ohne sie vorschnell zu glätten.


Audio Format: Fünfteilige Podcastreihe

Das Archiv zwischen Wahn & Wirklichkeit - Fünfteilige KI-rekonstruierte Podcastreihe auf Grundlage veröffentlichter Archivquellen. Experimentelle Audio-Publikationsreihe zur systemischen Rekonstruktion von Wahrnehmung, Macht, Konflikt, Konsumlenkung, Sicherheitsarchitekturen und gesellschaftlicher Umprogrammierung im Spiegel biografischer, theoretischer und archivierter Materialien.


Zentralschlüssel zur Verständigung

Kommunikationsmuster, Abwehrmechanismen und gesellschaftliche Spaltung als zusammenhängendes System.


Systemische Integrationsarchäologie

Einführung in Methoden des Spurenlesens, der Rekonstruktion und der Mustererkennung in fragmentierten Wissensräumen.


Antiautoritäres Studium Generale

Analyse von Bildung, Teilhabe, Hochschulstrukturen und autoritärer Disziplinierung im akademischen Raum.


Informelle Gerichtsbarkeit

Begriffliche, rechtliche und bewegungspolitische Einordnung informeller Ausschluss- und Sanktionsprozesse.


Kommunikationsschrift / Infrastruktur

Über Verständigung, öffentliche Diskursräume und die Bedingungen tragfähiger Kommunikationsordnung.

Aktuelle Neuerscheinungen

Neuere Texte, Arbeitsstände und Diskussionsbeiträge aus dem Umfeld des AS-Instituts. Dieser Bereich bündelt aktuelle Veröffentlichungen, Fallanalysen und methodische Weiterentwicklungen.



Wahre Erkenntnis beginnt wo programmierte Raktion endet

Blaupause für zivilgesellschaftliche emanzipation am Beispiel der Projektlandschaft des Initiators Andre(a) Schmidt am AS-Institut sowie hisotrischeund kontextueale Verortung dessen in seiner Projektlandschaft.



KI-LAB-26

Artikel und Methodenpapier zur Ordnung digitaler Archive – konsolidierte Revisionsfassung zu Staffelgedächtnis, Provenienzschutz, mehrstufiger Verdichtung, Vektorraumschicht und Wissensgraph als Architektur digitaler Wissensinfrastrukturen.



European Processing

Zur langen Form eines ethisch gebändigten Geheimdienstes – Grundlagen- und Überblicksschrift zur historischen, ethischen, institutionellen und methodischen Architektur von European Processing.



Einführung in die Algorithmische Stratigraphie

Grundlagenpapier zur schichtweisen Rekonstruktion digital sedimentierter Identitäts-, Projekt- und Sinnstrukturen in kontextstarken KI-Systemen.


Audio Format: Fünfteilige Podcastreihe

Das Archiv zwischen Wahn & Wirklichkeit - Fünfteilige KI-rekonstruierte Podcastreihe auf Grundlage veröffentlichter Archivquellen. Experimentelle Audio-Publikationsreihe zur systemischen Rekonstruktion von Wahrnehmung, Macht, Konflikt, Konsumlenkung, Sicherheitsarchitekturen und gesellschaftlicher Umprogrammierung im Spiegel biografischer, theoretischer und archivierter Materialien.


ASI Jubiläum – 14 Jahre online

Rückblick, Einordnung und Selbstverortung zur Entwicklung des AS-Instituts.

Über das Institut

Das AS-Institut ist eine unabhängige Plattform für analytische Systemkritik, ethische Reflexion, publizistische Aufarbeitung und perspektivische Verständigungsarbeit.

Es verbindet systemische Analyse, gesellschaftliche Diagnostik, dokumentarische Rekonstruktion und frei zugängliche Publikationsarbeit. Im Zentrum stehen nicht bloß Meinungen oder Positionierungen, sondern die Frage, wie kommunikative, institutionelle und soziale Dynamiken präzise beschrieben, kritisch eingeordnet und für andere nachvollziehbar gemacht werden können.

Die Arbeit des Instituts entfaltet sich in vier miteinander verbundenen Pfaden: analytische Systemkritik, antifaschistischer Schutz, Andre Schmidt als Herkunfts- und Autorenschaftsraum sowie antispeziesistische Ethik und Zukunftsfragen. Die Startseite dient dabei als gemeinsamer Zugang. Vertiefende Materialien, Publikationen und weiterführende Projektorte sind den jeweiligen Pfaden zugeordnet.

Das AS-Institut versteht sich als offene Werkstatt für Erkenntnis, Kritik und orientierende Publizistik – mit dem Anspruch, komplexe Wirklichkeit weder zu vereinfachen noch zu mystifizieren, sondern in ihren Spannungen, Brüchen und Machtlagen sichtbar zu machen.

Details zur Institutsstruktur und weitere Hintergrundtexte

Themen

Die Arbeit des AS-Instituts bewegt sich an der Schnittstelle von Analyse, Schutz, Ethik, Publizistik und gesellschaftlicher Reflexion.

Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Macht, Kommunikation, Ausschluss, Verantwortung und den Bedingungen einer lernfähigen, gewaltärmeren und würdevollen Gesellschaft. Dabei verbindet das Institut theoretische Grundlagentexte, Fallanalysen, methodische Entwürfe, Werkstattfassungen und frei zugängliche Publikationen.

Analytische Systemkritik

Systemische Analyse sozialer, kommunikativer und institutioneller Dynamiken.

Macht, Ausschluss und Konflikt

Exklusionsprozesse, informelle Gerichtsbarkeit, gruppendynamische Eskalation und Verfahrensfragen.

Kommunikation und Verständigung

Gesprächskultur, Abwehrmechanismen, öffentliche Diskurse und Bedingungen tragfähiger Verständigung.

Bildung, Ethik und Teilhabe

Fragen gesellschaftlicher Verantwortung, Zugänglichkeit, Emanzipation und solidarischer Praxis.

Rekonstruktion fragmentierter Wissensräume

Spurenlesen, Integrationsarchäologie, Dokumentation, Erinnerung und methodische Rekonstruktion.

Ethik, Zukunft und Lebensschutz

Antispeziesistische Perspektiven, Gewaltminderung und Fragen zukunftsfähiger Lebensweise.

Die thematischen Schwerpunkte sind nicht als starre Fachgebiete zu verstehen, sondern als miteinander verbundene Arbeitsfelder. Vertiefende Publikationen, Werkstattfassungen und weiterführende Materialien sind den jeweiligen Pfaden und Projektseiten zugeordnet.

Weitere Hintergrundtexte und thematische Einordnungen

Widmung

Das AS-Institut ist jenen gewidmet, ohne die nichts läuft und die doch kaum jemand sieht.

Gemeint sind die sichtbaren und unsichtbaren Trägerinnen und Träger von Wissen, Pflege, Infrastruktur, Weitergabe und Geduld: die großen und kleinen, bekannten und unbekannten Menschen, die Räume offenhalten, Archive bewahren, Daten sichern, Fehler still korrigieren, Werkzeuge pflegen, andere versorgen, Sprache weiterreichen und manchmal nur ein einziges Mal das Richtige weitergeben — und doch Teil jener Kette werden, ohne die Bildung, Erkenntnis und menschliche Entwicklung nicht möglich wären.

Diese Widmung gilt den Menschen in Pflege, Archiv, Technik, Versorgung, Bildung, Begleitung und Hintergrundarbeit; den still Mittragenden, den Übersehenden und Übersehenen, den Namenlosen im Gemeinwesen, den Großeltern ohne Denkmal, den Korrekturlesenden im Hintergrund, den Menschen, die Türen öffnen, Daten sichern, Lasten mittragen oder im entscheidenden Moment etwas weitergeben, das sonst verloren ginge.

Sie gilt ebenso den früheren und heutigen Generationen, deren Arbeit, Erfahrung, Mühe, Irrtum und Überlieferung unser Denken tragen — auch dort, wo ihre Namen vergessen, ihre Leistungen zerstreut oder ihre Beiträge nie als solche anerkannt wurden.

Was hier entsteht, ist deshalb nicht nur Ausdruck individueller Arbeit, sondern auch ein stilles Zeichen des Dankes an jene, deren Vorarbeit, Fürsorge und Mittragen all dies erst möglich machen. Danke!

Zweiter Methodischer Zugang zum AS-Institut

Warum es einen zweiten Zugang gibt

Zur Funktion der „Analytischen Systemkritik“ im Verhältnis zur organisch gewachsenen Hauptseite des AS-Instituts

Die Einrichtung eines zweiten Zugangs über die „Analytische Systemkritik“ ist keine Distanzierung vom Antifaschistischen Schutz-Institut, keine semantische Fluchtbewegung und kein stilles Rebranding. Sie ist der Versuch, ein reales Wahrnehmungsproblem methodisch zu bearbeiten, ohne den begrifflichen und historischen Kern des Instituts preiszugeben.

Der Ausgangspunkt ist einfach und zugleich folgenreich: Bestimmte Begriffe lösen in der Gegenwartsgesellschaft keine offene Prüfung mehr aus, sondern sofortige Vorreaktionen. Wer heute das Wort „antifaschistisch“ liest, begegnet ihm häufig nicht als analytischem Begriff, sondern als medial vorcodiertem Reizwort. An die Stelle von Prüfung treten dann affektive Kurzschlüsse: Lagerbilder, Abwehrreflexe, Projektionen, moralische Schemata oder diffuse Assoziationen von Radikalität, Militanz und politischer Feindmarkierung. In einem solchen Klima wird nicht zuerst gefragt, was genau gemeint ist, welche Definition vorliegt, auf welche Phänomene sich die Analyse richtet und welche methodischen Standards gelten. Vielmehr wird das Wort selbst bereits als Entscheidungssignal behandelt.

Genau an dieser Schwelle setzt der zweite Zugang an. Er soll keine Inhalte verwässern, sondern die Eintrittsbarriere senken, die aus gesellschaftlich erzeugten Fehlbildern entstanden ist. „Analytische Systemkritik“ bezeichnet in diesem Sinne keinen Ersatz für den antifaschistischen Kern, sondern dessen methodische Öffnung für jene Leser:innen, die durch öffentliche Diskurse, politische Zuschreibungen oder begriffliche Abwehr zunächst keinen freien Zugang zum eigentlichen Gegenstand finden. Der zweite Zugang dient also der mentalen Barrierearmut: nicht, indem er das Schwierige verleugnet, sondern indem er den Weg zu ihm anders ansetzt.

Der entscheidende Punkt liegt darin, dass Antifaschismus am AS-Institut nicht als Straßenmobilisierung, Milieusignal oder Lageridentität verstanden wird, sondern als analytisch bestimmte Wachsamkeit gegenüber autoritären, entmenschlichenden, hierarchischen und machtzentrierten Logiken. Diese Logiken können in rechten, staatlichen, liberalen, linken, religiösen, familiären oder szeneninternen Zusammenhängen auftreten. Wer unter „antifaschistisch“ nur eine äußerlich erkennbare politische Szene versteht, verfehlt daher den eigentlichen Gegenstand. Der methodische Zweitzugang ist gerade dafür da, diese Verengung aufzubrechen. Er erlaubt einen Einstieg über Beobachtung, Rekonstruktion, Dokumentation, Kommunikationsanalyse und Strukturkritik, bevor die Leserin oder der Leser am Begriff selbst hängenbleibt.

Darin liegt sein Wert. Er schafft keinen weicheren Inhalt, sondern einen anderen ersten Schritt. Er wendet sich insbesondere an Menschen, die an der begrifflichen Oberfläche blockiert sind, obwohl sie in der Sache ansprechbar wären: an skeptische Leser:innen, an institutionell geprägte Kontexte, an Personen mit Abwehr gegen politische Triggerwörter, an Menschen, die sich eher über Methodik als über Positionierung orientieren, und auch an jene, die erst über Analyse verstehen können, was zuvor nur Abwehr ausgelöst hat. In diesem Sinn ist der zweite Zugang kein Kniefall vor Missverständnissen, sondern eine strategische Form der Präzisionsarbeit. Er nimmt ernst, dass Verständigung nicht immer am inhaltlichen Kern scheitert, sondern oft schon an der ersten Schwelle der Wahrnehmung.

Gerade deshalb kann dieser zweite Zugang die organisch gewachsene Hauptseite des AS-Instituts nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

Die Hauptseite des Instituts ist nicht bloß eine geordnete Startoberfläche. Sie ist Ausdruck einer gewachsenen Geschichte, eines publizistischen Archivs, einer über Jahre entstandenen Materialdichte und einer institutionellen Biografie, die sich nicht vollständig in ein neues, sauber kuratiertes Raster überführen lässt, ohne Substanz zu verlieren. Ihre Stärke liegt gerade nicht in perfekter Glätte, sondern in historischer Schichtung, in Spurenhaftigkeit, in dokumentierter Entwicklung und in der sichtbaren Verbindung unterschiedlicher Arbeitsfelder. Wer diese Seite vorschnell durch eine vollständig neu geordnete Zugangsarchitektur ersetzen würde, riskierte, den Eindruck größerer Übersicht mit dem Preis geringerer Wahrheit zu erkaufen. Eine allzu perfekt eingerichtete Hauptseite kann institutionell klarer wirken und zugleich jene Konflikt-, Erfahrungs- und Wachstumsgeschichte verdecken, aus der das Institut überhaupt hervorgegangen ist.

Die organische Hauptseite trägt damit eine Funktion, die keine methodische Unterseite leisten kann: Sie zeigt das Institut nicht nur als These, sondern als gewordenen Zusammenhang. Sie bewahrt die Materialfülle, die historische Tiefenschichtung, die publizistische Breite und die eigensinnige Entwicklung des Gesamtprojekts. Sie ist gerade deshalb nicht beliebig austauschbar. Wer nur Ordnung sieht, aber die Herkunft aus Konflikt, Schutznotwendigkeit, publizistischer Verdichtung und ethischer Zuspitzung nicht mehr spürt, versteht das Institut nur noch oberflächlich.

Der zweite Zugang darf diese Hauptseite daher nicht ablösen, weil er ein anderes Problem löst. Er ist kein Gesamtporträt des Instituts, sondern ein Eintrittspfad. Seine Aufgabe ist es, einen Weg durch begriffliche Vorblockierungen zu bahnen. Die Hauptseite hingegen trägt die Funktion des historischen und publizistischen Primärkörpers. Sie bewahrt das Institut in seiner wirklichen Entstehungsform, seiner thematischen Weite und seiner inneren Heterogenität. Die eine Seite ordnet den Einstieg. Die andere bewahrt die Herkunft. Die eine reduziert Komplexität, damit Wahrnehmung überhaupt beginnen kann. Die andere hält Komplexität aus, weil sie der Wirklichkeit des Projekts näher ist.

Strategisch ist diese Doppelstruktur deshalb nicht Ausdruck von Unentschlossenheit, sondern von Differenzierungsfähigkeit. Sie erkennt an, dass nicht alle Leser:innen am selben Punkt in ein Projekt eintreten. Manche benötigen zuerst die Dichte des Archivs, andere die Klarheit einer methodischen Tür. Manche suchen den originären Namen und seine Konfliktschärfe, andere zunächst ein analysetaugliches Raster. Manche kommen über Schutz und Gegenwehr, andere über Kommunikation, Mustererkennung oder systemische Rekonstruktion. Eine kluge institutionelle Architektur zwingt all diese Menschen nicht durch dieselbe Eingangstür, sondern bietet mehrere legitime Zugänge an, ohne ihren Kern aufzuspalten.

Gerade hier liegt die innere Bedingung des Ganzen: Der zweite Zugang darf nur dann sinnvoll sein, wenn klar bleibt, dass er auf den selben Kern verweist und nicht eine inhaltlich entkernte Parallelidentität erzeugt. Er ist kein anderer Inhalt, sondern eine andere Annäherung an denselben Zusammenhang. Er ist kein Rückzug vom Antifaschistischen Schutz-Institut, sondern eine methodische Vorzone für Menschen, die den Kern sonst gar nicht erreichen würden. Er soll nicht die organische Seite beschämen, sondern entlasten. Er soll nicht das Reizwort verstecken, sondern die Wahrnehmungsverzerrung um dieses Wort herum analytisch umgehen. Er soll nicht den historischen Namen relativieren, sondern seine Lesbarkeit erweitern.

Die Existenz dieses zweiten Zugangs ist daher weder opportunistisch noch defensiv zu verstehen. Sie ist Ausdruck eines reflektierten Umgangs mit den Bedingungen öffentlicher Wahrnehmung in einer Informationsgesellschaft, in der Begriffe oft schneller wirken als Gedanken. Wo Worte bereits als Trigger zirkulieren, bevor ihr Inhalt überhaupt geprüft wurde, braucht es mitunter eine zusätzliche methodische Tür. Nicht weil der Kern falsch wäre, sondern weil der Weg zu ihm verbaut wurde.

Der zweite Zugang ist deshalb kein Zeichen institutioneller Schwäche, sondern ein Instrument präziser Vermittlung. Er schützt nicht vor Kritik, sondern vor voreiliger Fehllektüre. Er ersetzt keine gewachsene Publikationslandschaft, sondern ergänzt sie um einen bewusst gesetzten Einstieg. Und er dient letztlich einem einfachen Ziel: dass Menschen den Gegenstand wieder prüfen, bevor sie ihn reflexhaft abwehren.

In diesem Sinn gehört die „Analytische Systemkritik“ nicht an die Stelle der Hauptseite, sondern an ihre Seite. Als zweiter Zugang. Als methodische Brücke. Als Form mentaler Barrierearmut. Und als Beleg dafür, dass Klarheit manchmal nicht dadurch entsteht, dass man weniger meint, sondern dadurch, dass man den Weg zum Gemeinten genauer baut.

Unterstützen

Das AS-Institut lebt von publizistischer Arbeit, Rückmeldung, Weitergabe und solidarischer Unterstützung.

Wer die Arbeit des Instituts stärken möchte, kann auf unterschiedlichen Wegen beitragen: durch einzelne Mitwirkung, durch direkte finanzielle Unterstützung oder durch Anbindung an den ASI-Freundeskreis als offene Unterstützer- und Vernetzungsstruktur.

Mitwirkung und Vermittlung

Gesucht werden Menschen, die an Verständlichmachung, sprachlicher Vermittlung, Kontextualisierung, Rückmeldung und Weitergabe mitwirken möchten – im akademischen, zivilgesellschaftlichen oder praktischen Feld.

Mitwirkung anfragen

Direkte Unterstützung

Freiwillige Unterstützung hilft, Publikationen, Infrastruktur und unabhängige Weiterentwicklung zu sichern.

Kontoinhaber: Andre Schmidt
IBAN: DE91 3655 0000 0014 2762 40
Verwendungszweck: ASI Freundeskreis Unterstützung

Unterstützung via PayPal

Hinweis: Es handelt sich um eine freiwillige Unterstützung. Da keine Gemeinnützigkeit vorliegt, kann keine steuerlich absetzbare Spendenquittung ausgestellt werden.

ASI-Freundeskreis

Der Freundeskreis verbindet Menschen, die das AS-Institut stärken, begleiten und langfristig an einer gerechteren Gesellschaft mitwirken möchten – durch Unterstützung, Vernetzung und neue Impulse.

Mitwirkung ist bewusst niedrigschwellig gedacht: finanziell, ideell, organisatorisch oder als Multiplikation im eigenen Umfeld.

Zum Freundeskreis

Ausführlichere Hinweise zu Struktur, Transparenz, Unterstützungswegen und Entwicklungsperspektive finden sich auf den weiterführenden Unterseiten.

Impressum

Angaben gemäß § 5 DDG

Diensteanbieter und inhaltlich Verantwortlicher
Andre Schmidt
c/o AS-Institut
Teutoburger Str. 117
46145 Oberhausen
E-Mail: kontakt@as-institut.de

Hinweis nach § 36 VSBG
Ich bin nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Hinweis zur früheren EU-Online-Streitbeilegung
Die frühere Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung (OS/ODR) ist eingestellt und wird daher hier nicht mehr verlinkt.

Haftung für Inhalte

Die Inhalte dieser Website werden mit Sorgfalt erstellt. Gleichwohl kann keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität aller bereitgestellten Inhalte übernommen werden. Gesetzliche Verantwortlichkeiten bleiben hiervon unberührt.

Haftung für Links

Dieses Angebot enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte kein Einfluss besteht. Für diese fremden Inhalte wird daher keine Gewähr übernommen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich. Bei Bekanntwerden konkreter Rechtsverletzungen werden entsprechende Links geprüft und gegebenenfalls entfernt.

Urheberrecht

Die auf dieser Website veröffentlichten Texte, Bilder, Grafiken und sonstigen Inhalte unterliegen – soweit nicht anders gekennzeichnet – dem Urheberrecht. Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der gesetzlichen Schranken bedürfen der vorherigen Zustimmung der jeweiligen Rechteinhaberin oder des jeweiligen Rechteinhabers.

Datenschutzerklärung

1. Verantwortlicher

Andre Schmidt
Teutoburger Str. 117
46145 Oberhausen
E-Mail: kontakt@as-institut.de
  1. Bereitstellung der Website und Server-Logfiles
    Beim Aufruf dieser Website verarbeitet der Server technisch erforderliche Zugriffsdaten, insbesondere IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Abrufs, aufgerufene Datei bzw. URL, übertragene Datenmenge, Referrer-URL, Browsertyp, Browserversion und Betriebssystem, soweit dies zur Auslieferung, Stabilität und Sicherheit der Website erforderlich ist.
    Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
    Zweck: technische Bereitstellung, Systemsicherheit, Stabilität und Missbrauchsabwehr.
    Speicherdauer: Die Logfiles werden in der Regel nach 7 Tagen gelöscht oder anonymisiert, sofern keine längere Aufbewahrung zur Aufklärung konkreter sicherheitsrelevanter Vorfälle erforderlich ist.
  2. Kontaktaufnahme per E-Mail
    Wenn Sie per E-Mail Kontakt aufnehmen, werden die von Ihnen übermittelten Angaben (z. B. Name, E-Mail-Adresse, Nachricht und etwaige weitere freiwillige Angaben) zur Bearbeitung Ihres Anliegens verarbeitet.
    Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit Ihre Anfrage auf den Abschluss oder die Durchführung eines Vertrags gerichtet ist; im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Grundlage des berechtigten Interesses an einer sachgerechten Kommunikation.
    Speicherdauer: Die Daten werden gelöscht, sobald Ihr Anliegen abschließend bearbeitet ist und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Gründe für eine weitere Speicherung mehr bestehen.
  3. Empfänger personenbezogener Daten
    Ihre personenbezogenen Daten werden grundsätzlich nicht zu eigenen Zwecken an Dritte weitergegeben. Zugriff können nur solche technischen Dienstleister erhalten, die für Hosting, Serverbetrieb oder E-Mail-Kommunikation eingesetzt werden, soweit dies für den Betrieb der Website oder die Bearbeitung von Anfragen erforderlich ist.
  4. Cookies, Tracking und externe Einbindungen
    Nach aktuellem Stand werden keine Analyse- oder Marketing-Cookies, keine Tracking-Tools und keine Social-Media-Plug-ins eingesetzt. Soweit künftig zusätzliche externe Dienste eingebunden werden, wird diese Datenschutzerklärung entsprechend angepasst.
  5. Ihre Rechte
    Sie haben im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen das Recht auf Auskunft über die zu Ihrer Person verarbeiteten Daten, auf Berichtigung unrichtiger Daten, auf Löschung, auf Einschränkung der Verarbeitung, auf Datenübertragbarkeit sowie auf Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten.
  6. Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde
    Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten rechtswidrig erfolgt.
    Zuständige Aufsichtsbehörde in Nordrhein-Westfalen ist insbesondere die
    Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW) .

Hinweis zu Gastbeiträgen und externen Beiträgen

Namentlich gekennzeichnete Gastbeiträge oder Beiträge Dritter geben die Auffassung der jeweiligen Verfasserinnen und Verfasser wieder. Bei substantiellen Hinweisen auf Rechtsverletzungen werden entsprechende Inhalte geprüft und gegebenenfalls angepasst, depubliziert oder entfernt.